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Genfer Automobilsalon

Genf 2010: Die große VW-Show zum Start

Mit einer spektakulären Show setzt sich der VW-Konzern am Vorabend des Genfer Automobilsalons in Szene: Seat IBE und der neue VW Sharan feiern Weltpremiere. Aber ein Supersportwagen von Porsche stiehlt allen die Show. autonet.at war live für Sie dabei.

zur FotoshowPorsche
Walter Röhrl und Porsche-Chef Michael Macht präsentieren den Porsche 918 Spyder. Angetrieben wird die Studie von einem V8-Motor mit mehr als 500 PS und drei Elektromotoren mit insgesamt 160 kW. Der Verbrauch beträgt nur drei Liter.  
Bevor der Autosalon in Genf richtig startet, hat er schon eine große Show erlebt: Der VW-Konzernabend am Vorabend der Saloneröffnung war mit Überraschungen und Glamour garniert. autonet.at ist unter den Gästen, als das Führungs-Duo Ferdinand Piech und Martin Winterkorn den ersten Stargast begrüßt: Osamu Suzuki, Chef des gleichnamigen Autobauers, an dem sich VW mit 20 Prozent beteiligt hatte. Zusammen hat man viel vor, speziell in neuen Märkten wie Indien hat Suzuki viel Kompetenz. Glamourös geht es weiter: Durch den Abend führt TV-Moderatorin Nazan Eckes, privat übrigens mit dem österreichischen Model, Politiker-Sohn und Maler Julian Kohl liiert. Ihr erster Gast ist ein echter Superstar, neben Audi-Chef Rupert Stadler klettert auch Markenbotschafter Justin Timberlake aus dem neuen Audi A1. Der künftige Mini-Gegner beeindruckt beim ersten Probesitzen mit einem sehr hochwertigen, eigenständig gestylten Interieur, auch das markante Außendesign überzeugt bei der ersten Begegnung.

Luxusliga präsentiert neue Pläne
Skoda zeigt den Fabia RS mit 180 PS, den es auch als Kombi gibt. Danach folgt die Luxus-Liga: Bentley bringt die auf Rennstrecken-Performance ausgelegte Kleinserie Continental Supersport jetzt auch als Cabrio und für Bugatti werden Pläne für die Zeit nach dem Veyron geschmiedet. Der 1001-PS-Sportwagen wurde inzwischen an 250 Superreiche verkauft, bei 300 Stück ist Schluss. Nun überlegt man eine Limousine mit ebenfalls über 1000 PS, das Showcar Bugatti 16C Galibier machte nach Vorpremieren bei der Zielgruppe in LA und Dubai nun in Genf Station. Serienfertigung noch nicht fix. Weiter geht der Premieren-Reigen mit dem VW Amarok, dem ersten Pick-up der Marke. Mit einem 140 PS starken 2.0 TDI erreicht er Sieben-Liter-Verbrauchswerte. Minus 20 Prozent Verbrauch betont auch Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann, als er den Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera präsentiert – eigentlich geht es aber um mehr PS (570 sind zehn mehr als beim normalen Gallardo), weniger Gewicht (minus 70 Kilo) und 325 km/h Topspeed. Seat zeigt mit dem IBE nicht nur Elektro-Ambitionen, sondern auch einen konkreten Ausblick auf die Designzukunft der Marke.

Supersportwagen von Porsche mit Plug-in-Hybrid
Porsche, der nach den Familienstreitigkeiten in den Konzern eingegliederte Sportwagenbauer, rollt den Superstar des Abends auf die Bühne: Der wild gestylte 918 Spyder ist die Studie für einen neuen Supersportwagen, der dank Plug-In-Hybrid rund 25 Kilometer emissionsfrei durch die Stadt fahren kann und danach „auf der Nordschleife schneller als der Carrera GT ist“ (Zitat Walter Röhrl). Konkret wird es mit dem VW Sharan: Die lang erwartete Neuauflage des Vans startet im September. Das Design bietet keine Überraschungen, ist aber stimmig proportioniert. Die Schiebetüren öffnen ebenso elektrisch wie die Heckklappe. Neben der Bestuhlung mit fünf Sitzen gibt es auch eine Variante mit sechs Einzelsitzen oder den Siebensitzer-Sharan. Alle Fond-Stühle können im Boden versenkt werden – und die ebene Ladefläche ist nach nur zwei, drei schnellen Handgriffen fixfertig – das neue Sitzsystem ist extrem einfach zu bedienen. Herausragend der Verbrauch: 5,3 Liter mit dem 140 PS starken 2,0 TDI!

Elektrozukunft wird konkret
Zum Abschluss gibt VW-Konzernchef Martin Winterkorn den ambitionierten Fahrplan für die Hybrid- und Elektromodelle vor: Hybrid gibt es ab Sommer im Touareg und Anfang 2011 im Audi Q5, im Jahr 2012 auch für Jetta, Passat und Golf. Für nächstes Jahr kündigt Winzerkorn die ersten 500 Elektro-Golf an und er verspricht, dass ab 2013 die Modellreihen Up (künftiger Kleinwagen unter dem Polo), Golf und Jetta für alle Kunden wahlweise auch mit Elektroantrieb zu haben sind.

Drucken02.03.2010 von Fabian Steiner

 

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