Freier Blick in den Himmel, sehr viel Design und kuschelweiche Abstimmung – die Neuauflage des Citroën C3 ist wieder eine Charmeoffensive. Wie gut ist der französische Blickfang?
>>>Dem Himmel so nahe: Das Video vom neuen Citroën C3<<<
Mit dem ersten C3 ist vor sechs Jahren der Pariser Chic zu Citroën zurückgekehrt – jetzt tauchen die Rundungen des Vorgängers wieder auf, die Linien sind aber langgezogener, einfach dynamischer – eine konsequente Modernisierung. Mehr Chic als viele Klassenkollegen bietet Citroën auch im Interieur: Kreative, neue Materialien, die hochwertiger aussehen als bewährte Kunststoffe, überraschen das Auge. Eigenständige Designlösungen heben sich vom klassenüblichen Einrichtungsstil ab. Citroën zeigt, dass man Innen auch im preissensiblen Segment Emotionen ins Spiel bringen kann. Dazu passen die Optionen auf eine besonders hochwertiges Soundsystem und auf die Navi-Multimedia-Einheit mit einem großen Farbbildschirm. Wer investiert, kann so Flair aus höherer Klassen entstehen lassen.
Es werde Licht!
Für rund 400 Euro Aufpreis gibt es mit der überdimensionalen Zenith-Frontscheibe ein besonderes Highlight, das man bisher nur einmal beim dreitürigen Astra gesehen hat: Ohne Unterbrechung reicht die Scheibe bis hinter die vorderen Passagiere. Wo sonst längst das Dach begonnen hat, sitzt einsam und allein der Rückspiegel. Die Innenbeleuchtung wandert auf die Seiten oberhalb der Türen, wo für sie der Haltegriff Platz machen mußte. Vom spektakulären, freien Blick in den Himmel profitieren der Beifahrer und speziell die Fondpassagiere. Bei starker Sonne kann man ein Rollo inklusive Sonnenblenden vorschieben, dann ist wieder alles wie üblich.
Länger und trotzdem nicht schwerer
Nur acht Zentimeter Längenzuwachs auf 3,94 Meter bleibt der C3 bewußt ein Alzerl kürzer als die Konkurrenz. Durch Optimierungsmaßnahmen konnte zudem das Gewicht am bisherigen Level gehalten werden. Durch innovative Verschlankung von Armaturentafel und Sitzen wurde Platz gewonnen, speziell der Beifahrer hat sehr viel Platz und 300 Liter Kofferraumvolumen sind ein Bestwert im Segment. Eher eng ist es für die Passagiere im Fond.
Soft und leise
Die passende Ergänzung zum Designauto C3 ist eine kuschelweiche Abstimmung: Mit betont softem Fahrwerk und lockerleichter Lenkung entsteht ganz entspanntes Easy-going-Gefühl, für Sportler allerdings weniger geeignet. Deutlich mehr als bisher hat Citroen in die Geräuschdämmung des C3 investiert – mit Erfolg: Die Motorgeräusche wurden weit zurückgedrängt, insgesamt ist es ist Innen angenehm leise. Die Benziner liegen bei sieben, acht Litern Praxisverbrauch, die Diesel werden es auf rund fünf Liter runter schaffen – das bringt Top-CO2-Werte bis hinunter auf 104 g/km. Allerdings fehlt für Verbrauchsoptimierung und Geräuschkulisse auf der Autobahn ein sechster Gang, den hat nur der stärkste Diesel. Sparsame, automatisierte Getriebe sind allerdings unterwegs, sie kommen zusammen mit einer Start-Stopp-Automatik und einer Sparversion mit 99 g/km CO2-Wert ab Frühsommer 2010. Vor dem Start ist auch der DS3, ein betont nobles und optisch eigenständiges Mini-Coupé. Noch nicht abgesichert ist die Zukunft des Cabrios C3 Pluriel, vorläufig weiter gebaut wird allerdings der bisherige C3: Als C3 First tritt er mit Kampfpreis an.
Österreich-Start
Der neue C3 kommt im März 2010 mit folgenden Motoren: Benziner 1,1,/60 PS, 1,4/73 PS, 1,4/95 PS, 1,6/120 PS. Diesel 1,4 HDI/68 PS (dz. ohne Partikelfilter), 1,6 HDI/92 PS, 1,6 HDI/112 PS. Preis: ab 12.690 Euro. Klimaanlage, CD-Radio, Kopfairbags sind aufpreispflichtig.
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