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Crashtest: Autos werden sicherer

Sieben von acht getestete Fahrzeuge haben beim Euro NCAP-Crashtest die Höchstwertung von fünf Sternen erreicht.

zur FotoshowEuro NCAP
Das Hybridmodell Honda Insight erreichte beim Euro NCAP-Test fünf Sterne und 33 Punkte. 
Schön soll das neue Auto sein, günstig im Verbrauch und mit umfangreicher Serienausstattung. Was man gerne einmal verdrängt, weil man nicht daran erinnert werden will – sicher soll es auch sein. Diesem Kapitel widmet sich seit vielen Jahren die Organisation Euro NCAP (European New Car Assessment Programme). Die Vereinigung europäischer Verkehrsministerien, Automobilclubs und Versicherungsverbände führt jährlich mehrere Crashtests mit Neuwagen durch, um sie auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Die Ergebnisse werden mit Sternen und Punkten ausgedrückt. Fünf Sterne sind dabei das Maximum, die dazugehörige Punkteanzahl macht Fahrzeuge besser vergleichbar.

In diesem Jahr wurden neue Testkriterien eingeführt
Seit 2009 wurden die Kriterien geändert. Es gibt nun vier Unterkategorien: Erwachsenensicherheit, Fußgängerschutz, Kindersicherheit und die Bewertung von Sicherheitsassistenten. Die letzte Kategorie hat zum Ziel, dass neue Technologien schneller den Weg in die Serienausstattung finden. So gibt es fünf Sterne nur mehr, wenn das Fahrzeug serienmäßig mit ESP ausgestattet ist.

33 Punkte für Skoda Yeti, Renault Grand Scenic und Honda Insight
Beim aktuellen Test haben sieben von acht Modellen die Höchstwertung erreicht. Wegen des nicht in allen Varianten serienmäßigen ESP reichte es für den neuen Citroën C3 nur für vier Sterne. Die höchste Punktzahl haben der Skoda Yeti, der Renault Grand Scenic und der Honda Insight erreicht (33 Punkte). Nur knapp dahinter liegt ein zweites Hybridmodell, der Toyota Prius (32 Punkte). Ebenfalls 32 Punkte erzielte der VW Polo. 31 Punkte konnte der Kia Sorento einheimsen, 30 Punkte erhielt der Citroën C3 und 29 Punkte der Subaru Legacy.

Wie testet Euro NCAP?
In mehreren Versuchsreihen werden unterschiedliche Unfallszenarien simuliert. Beim Frontalcrash prallt das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h gegen eine seitlich versetzte, verformbare Barriere. Ein seitlicher Aufprall wird mit 50 km/h durchgeführt. Die auf einen Wagen montierte Barriere trifft dabei auf der Fahrerseite auf das Fahrzeug. Der Pfahltest dient zur Simulation eines seitlichen Aufpralls gegen eine Säule oder einen Baum. Das Fahrzeug wird dabei mit 30 km/h gegen eine Stahlsäule gecrasht. Seit einigen Jahren wird auch vermehrt Aufmerksamkeit auf Unfälle mit Fußgängern geachtet. In dieser Testserie beträgt die Geschwindigkeit 40 km/h. Es wird untersucht, an welchen Flächen die Dummies aufprallen und davon abgeleitet, wie hoch das Verletzungsrisiko ist. Seit diesem Jahr wird auch ein Kopfstützentest durchgeführt. Hier werden die Belastungen im Nacken gemessen. Bei den aktuell durchgeführten Crashtests haben in diesem Bereich nur der Honda Insight, der Skoda Yeti und der Kia Sorento gut abgeschnitten. Abschließend werden die Sicherheitsassistenten bewertet. Neben dem ESP gibt es etwa Punkte für den Gurtwarner oder einen Geschwindigkeitsbegrenzer, aber nur dann, wenn sie ohne Aufpreis erhältlich sind. So erhofft man sich, dass solche Einrichtungen rasch Einzug in die Serienausstattung finden.

Alle Videos der aktuell getesteten Modelle finden Sie hier!

Ergebnisse des Euro NCAP-Crashtests

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DruckenSenden27.08.2009 von Thomas Weibold

 

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