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Optisch verändert sich der Suzuki Swift nur in Nuancen, gewinnt dadurch aber an Dynamik. Der Kühlergrill zieht sich homogen in den Stoßfänger. Die Scheinwerfer werden größer und ziehen sich weiter in die Seitenflanken.
 
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Suzuki Swift: Fein gemacht

Suzuki putzt den Swift fein raus. Der Japan-Mini nimmt sich im Verbrauch zurück und holt sich optischen Feinschliff.

11.06.2010 | 00:00 | (autonet)

Im ungarischen Esztergom rollen ab sofort die neuen Modelle des Suzuki Swift vom Band. Sechs Jahre hat die bisherige Modellgeneration des kleinen Japaners bereits auf den Buckel, höchste Zeit also für eine grundlegende Überarbeitung. All jene, die Gefallen an der Optik des Swift gefunden haben, müssen jetzt aber nicht zittern. Seine Kernwerte behält der kleine Suzuki bei. Schon bei der Einführung der letzten Generation wurde er dafür gelobt, das kultige Mini-Design in moderner Form zu präsentieren. Die neue Ausprägung des Swift bekommt nun eine dynamischere Front, die Scheinwerfer werden größer und schmiegen sich in die Seitenflanken hinein. Das Heck wirkt knackiger und die Abmessungen ändern sich zum Teil deutlich. In der Höhe verzichtet der Swift um einen Zentimeter (1,50 m), die Breite bleibt annähernd gleich, aber in der Länge gönnt sich der neue Swift gleich neun Zentimeter mehr (3,85 m). Dementsprechend wird auch der Radstand um fünf Zentimeter erweitert auf 2,43 Meter.

Deutliche Verbesserung in Punkto Sicherheit
Zu den Änderungen im Innenraum ist noch wenig bekannt. Schwarz wird auch weiterhin die dominierende Farbe sein, um den sportlichen Charakter des Swift zu betonen. Sportlichen Charakter verspricht auch das Fahrwerk. Zum Go-Kart-Feeling wie im Mini von BMW fehlt ihm zwar noch ein Alzerl. Für die neue Generation versprechen die Entwickler aber ein optimiertes Breitspurfahrwerk und Verbesserungen hinsichtlich der Verwindungssteifigkeit. Damit wären wir auch schon beim Kapitel Sicherheit. Bei der Karosserie kommen vermehrt hochfeste Stähle zum Einsatz, die Front wurde hinsichtlich des Fußgängerschutzes verbessert und nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Swift künftig serienmäßig mit ESP und sieben Airbags inklusive Fahrer-Knieairbag ausgerüstet ist.

Bis zu 17 Prozent weniger Verbrauch
Einigen Aufwand haben die Entwickler auch bei den Motoren betrieben. Zur Markteinführung im Herbst wird es den Suzuki Swift vorerst mit einem 1,2-Liter-Benziner und dem 1,3-Liter-Dieselmotor geben. Gegenüber seinem Vorgänger hat der Ottomotor 0,1 Liter Hubraum eingebüsst, dafür bei der PS-Zahl von 90 auf 94 PS zugelegt. Klingt wenig beeindruckend, dafür hat sich aber ein deutliches Minus beim Verbrauch ergeben. Statt 5,8 Liter Benzin auf 100 km gönnt sich der überarbeitete Motor nur mehr fünf Liter, was einer Ersparnis von 17 Prozent entspricht. Der CO2-Ausstoß sinkt gleichzeitig von 140 g/km auf 116 g/km. Beim Common-Rail-Dieselmotor bleibt die Leistung weiterhin bei 75 PS, der Verbrauch sinkt allerdings von 4,5 auf 4,2 Liter pro 100 km und der CO2-Ausstoß kommt auf nur mehr 109 g/km.

Markteinführung im Herbst
Die Produktion des neuen Suzuki Swift im ungarischen Werk hat bereits begonnen. Bis er tatsächlich auf den Markt kommt, dauert es allerdings noch ein paar Monate. Ein genaues Markteinführungsdatum ist ebenso wenig bekannt, wie die exakten Preise. Im Herbst soll es soweit sein, dass man die neuen Modelle beim Händler zu Gesicht bekommt. Aktuell kostet der Suzuki Swift zwischen 11.390 und 15.390 Euro. Daran sollte man sich orientieren.
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