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Seat Leon ST: Sportlich(er) Laden

Der Seat Leon soll als Kombi vor allem junge Familien sportlich transportieren. Gefallen finden aber auch jugendliche Solisten an ihm.

18.11.2013 | 00:00 | (autonet)

Ein Quantum mehr optische Würze und Dynamik hatte Seat dem Leon im Zuge der Modell-Politur im Vorjahr gegönnt und ihm Design-Rundlichkeiten abgeschliffen. Im Sommer 2013 folgte dann eine Dreitür-Version, der SC, sprich SportCoupé. Jetzt legt Seat unter technischer Leitung des VW-Mutterschiffs noch eins nach: einen Kombi, in der Nomenklatur identifizierbar am Kürzel „ST“, für SportTourer. Der unterscheidet sich vorne und bis zur B-Säule nicht vom Fünf- und vom Dreitürer. Fürs Lader-Dasein hat man ihm einfach das Dach langgezogen- mit leicht abfallender Linie - und gleichzeitig die Gesamtlänge um 27 Zentimeter auf 4,535 Meter gestreckt. Heckseits wurde eine breite, weit aufschwingende Klappe eingepflanzt, die nicht aufgesetzt wirkt.


Dahinter befindet sich ein variabel angerichtetes Lade-Menü mit praktischen Details, wie die mit einem Handgriff klappbaren Fond-Lehnen und, wenn aus dem Aufpreis-Katalog geordert, dem faltbaren Beifahrersitz. Das ergibt einen fast brettebenen Ladeboden. Für die Abdeck-Jalousie gibt’s ein Verstaufach unterm Laderaumboden, der zudem in zwei Höhen justierbar ist. Bei aufrechter Bestuhlung passen in den Kofferraum 587 Liter Ladegut. Legt man die Lehnen flach, können es bis zu 1.470 Liter sein. Die maximal mögliche Länge erstreckt sich auf bis zu 2,5 Meter. Das dürfte die Bandbreite vom Kinderwagen- über Skiausrüstungs- bis zum Baumaterialien-Transport gut abdecken. Denn als Zielgruppe hat Seat vor allem junge Familien im Visier. Und jene, die sich bisher für die Kombi-Versionen von Ford Focus, Hyundai i30, Opel Astra, Peugeot 308 und Renault Clio interessiert haben.

Bei aller Streckung und Lade-Talentiertheit haben die Karosserieschneider streng aufs Gewicht geschaut. Davon bringt der Spanier, pardon Katalane, in der Basis-Version nicht allzu viel auf die Waage: Mit 1.233 Kilo (fahrbereit) beansprucht Seat den Titel „leichtester Kombi seiner Klasse“. Damit bringt er, abgesehen von der konzernseitig verordneten Sportlichkeit, eine wesentliche Basis für Verbrauchsgenügsamkeit ins Spiel. Das Motorisierungsangebot aus dem VW-Konzernregal steht im Zeichen von Verbrauchseffizienz: drei Benziner und zwei Diesel in neun Leistungsstufen im Hubraumbereich von 1,2 bis 2,0 Liter. Es sind allesamt turbo-aufgeladene Direkteinspritz-Vierzylinder. Das Leistungsspektrum reicht von 86 bis 184 PS. Je nach Konfiguration sind die Aggregate mit manueller 5- oder 6-Gang-Schaltung beziehungsweise 6- oder 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Auf der Verbrauchsebene soll sich der Lade-Katalane mit 3,3 bis 5,8 Liter pro hundert Kilometer begnügen (CO2: 87 bis 135 g/km). Weitere Motoren kommen ab dem kommenden Jahr hinzu. Auch eine Allrad-Variante wird es geben.

Bevor es soweit ist, hat der Lade-Leon eine erste Fahr-Talentprobe rund ums Heimatwerk Martorell bei Barcelona abgelegt. Dem Sportlichkeitsanspruch entspricht er auch in der Basis-Version „Entry“ – immerhin mit manueller Klimaanlage und Fernbedien-Zentralsperre - mit straffem Federungskomfort. Je nach Motorisierung beweist er sich auch als flinker Sprinter - klarerweise vor allem als Top-Typ FR, mit adaptiver Fahrwerksregelung (drei Fahrmodi plus individueller Justierungsmöglichkeit) und Progressivlenkung.


Keine Bedienungsrätsel gibt das recht nüchtern eingerichtete Cockpit auf. Auch ist die Darstellung der Menüs des Infotainment-Systems „Seat Easy Connect“ easy und auf den ersten Blick verständlich - abgesehen vom sprachbedienbaren Navigationssystem der Top-Version des „Media System Plus“ mit 5,8-Zoll-Touchscreen, dessen etwas verwirrende Anzeige-Eigenheiten man sich erst einmal aneignen muss. Auch sollte man sehr deutlich und zackig (aus-)sprechen, doch damit stehen die Seats nicht alleine da.

Mit der Karosserieangebots-Erweiterung Hand in Hand ging bei Seat eine Technik-Aktualisierung im Hinblick auf elektronische Assistenz-Systeme, als da verfügbar sind: adaptiver Tempomat (ACC), City-Notbremsfunktion und Staufahr-Helfer, dazu kamera-basierte Funktionen wie Müdigkeitserkennung und Assistenten fürs Fernlicht sowie fürs Spurhalten.

Preislich startet der Leon ST bei 16.990 Euro. Dafür gibt’s den 1,2-Liter-TSI mit 86 PS in der Ausstattungsstufe „Entry“. Dieseln auf gleichem Mitgift-Level kostet ab 20.290 Euro. Als „FR“ (Formula Race) stößt der Ab-Tarif mit dem 2.0 TDI CR mit DSG und Start-Stopp mit ab 29.690 Euro knapp an die 30.000er-Grenze. Dazwischen firmieren die Niveaus „Reference“ und „Style“, aufrüst- und ergänzbar mit einer Reihe von Optionen wie unter anderem Voll-LED-Scheinwerfern und einem Glas-Panoramadach.

Ab 22. November steht der Seat Leon ST bei den Händlern.

Alle Preise: 


Entry

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI

63/86

16.990,–

1.6 TDI CR

66/90

20.290,–

Entry

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI

63/86

16.990,–

1.6 TDI CR

66/90

20.290,–

Reference

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI

63/86

18.290,–

1.2 TSI   Start-Stopp

77/105

19.790,–

1.6 TDI CR

66/90

21.290,–

1.6 TDI CR   Start-Stopp

77/105

22.290,–

Style

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI   Start-Stopp

77/105

21.590,–

1.2 TSI DSG   Start-Stopp

77/105

23.690,–

1.4 TSI   Start-Stopp

90/122

22.590,–

1.4 TSI   Start-Stopp

103/140

23.290,–

1.6 TDI CR   Start-Stopp

77/105

24.090,–

1.6 TDI CR DSG   Start-Stopp

77/105

26.190,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

110/150

26.090,–

2.0 TDI CR DSG   Start-Stopp

110/150

27.990,–

 

Entry

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI

63/86

16.990,–

1.6 TDI CR

66/90

20.290,–

Reference

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI

63/86

18.290,–

1.2 TSI   Start-Stopp

77/105

19.790,–

1.6 TDI CR

66/90

21.290,–

1.6 TDI CR   Start-Stopp

77/105

22.290,–

Style

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI   Start-Stopp

77/105

21.590,–

1.2 TSI DSG   Start-Stopp

77/105

23.690,–

1.4 TSI   Start-Stopp

90/122

22.590,–

1.4 TSI   Start-Stopp

103/140

23.290,–

1.6 TDI CR   Start-Stopp

77/105

24.090,–

1.6 TDI CR DSG   Start-Stopp

77/105

26.190,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

110/150

26.090,–

2.0 TDI CR DSG   Start-Stopp

110/150

27.990,–

 

Formula Race FR

kW/PS

Preis in EUR

1.4 TSI   Start-Stopp

90/122

24.290,–

1.4 TSI   Start-Stopp

103/140

24.990,–

1.8 TSI   Start-Stopp

132/180

26.290,–

1.8 TSI DSG   Start-Stopp

132/180

28.390,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

110/150

27.790,–

2.0 TDI CR DSG   Start-Stopp

110/150

29.690,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

135/184

29.090,–

Formula Race FR

kW/PS

Preis in EUR

1.4 TSI   Start-Stopp

90/122

24.290,–

1.4 TSI   Start-Stopp

103/140

24.990,–

1.8 TSI   Start-Stopp

132/180

26.290,–

1.8 TSI DSG   Start-Stopp

132/180

28.390,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

110/150

27.790,–

2.0 TDI CR DSG   Start-Stopp

110/150

29.690,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

135/184

29.090,–

Reference

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI

63/86

18.290,–

1.2 TSI   Start-Stopp

77/105

19.790,–

1.6 TDI CR

66/90

21.290,–

1.6 TDI CR   Start-Stopp

77/105

22.290,–

Style

kW/PS

Preis in EUR

1.2 TSI   Start-Stopp

77/105

21.590,–

1.2 TSI DSG   Start-Stopp

77/105

23.690,–

1.4 TSI   Start-Stopp

90/122

22.590,–

1.4 TSI   Start-Stopp

103/140

23.290,–

1.6 TDI CR   Start-Stopp

77/105

24.090,–

1.6 TDI CR DSG   Start-Stopp

77/105

26.190,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

110/150

26.090,–

2.0 TDI CR DSG   Start-Stopp

110/150

27.990,–

 

Formula Race FR

kW/PS

Preis in EUR

1.4 TSI   Start-Stopp

90/122

24.290,–

1.4 TSI   Start-Stopp

103/140

24.990,–

1.8 TSI   Start-Stopp

132/180

26.290,–

1.8 TSI DSG   Start-Stopp

132/180

28.390,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

110/150

27.790,–

2.0 TDI CR DSG   Start-Stopp

110/150

29.690,–

2.0 TDI CR   Start-Stopp

135/184

29.090,–



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