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Die zwei Neuen im Zeichen des Skorpions, der Abarth Punto Evo und der Abarth 500C stehen ab 26. Juni in den heimischen Abarth-Schauräumen.
 
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Abarth Punto Evo und 500C machen Dampf

Getreu den Kernwerten der Marke Abarth bringt Fiat die Modelle Punto Evo und 500C im feinen sportlichen Trimm.

18.06.2010 | 00:00 | (autonet)

Zwei Jahre ist es her, dass Fiat die Marke Abarth neu aufleben hat lassen. Seither entwickelt sich die sportliche Abteilung aus Turin mit dem Skorpion im Logo ganz fein. 22.000 Fahrzeuge sind bereits auf den Straßen unterwegs. Daneben laufen die Geschäfte auch mit speziellen Sportkits, Tuningteilen und nicht zu vergessen Merchandising und echten Motorsport-Produkten sehr zufriedenstellend. Als Fahrzeuge hatte Abarth bisher den 500 und den Grande Punto im Programm. Der Grande Punto von Fiat wurde mittlerweile vom Punto Evo abgelöst und beim kultigen Cinquecento haben die Italiener die spezielle Cabrioversion auf den Markt gebracht.

Klare Orientierung auf Sportlichkeit
Für Abarth ist das Grund genug, ihr Programm deutlich zu überarbeiten. Ab 26. Juni kommen daher der Abarth Punto Evo und der Abarth 500C auf den Markt. Wie schon bei den ersten Abarth-Modellen haben sich die Italiener mächtig ins Zeug gelegt, als würden sie fürchten Carlo Abarth selig könnte ihnen zürnen, wenn sie nur ein bisschen an der Optik feilen und sonst alles unverändert ließen.

Auf den ersten Blick, mit vergleichbaren sportlichen Modellen anderer Hersteller im Augenwinkel, sieht der Abarth Punto Evo mit seinen 163 PS etwas schwachbrüstig aus. Wer allerdings die Gelegenheit hat, wie wir auf die Rennstrecke zu gehen, wird sehen, dass es sich beim Abarth Punto Evo um einen ausgewachsenen Sportler mit allen nötigen Zutaten für garantierten Fahrspaß handelt.

Die Optik passt
Der vordere Stoßfänger wurde größer und bekam seitliche Luftleitbleche. Am Heck gibt es kiemenmäßige Luftauslässe, einen schönen Diffusor an der Unterseite des Stoßfängers und einen neuen Dachspoiler – nicht zu vergessen natürlich die beiden Auspuffendrohre. Dazu runden spezielle 17-Zöller und die abarth-eigenen Außenfarben inklusive individueller Aufkleber im Abarth-Stil den passenden Auftritt ab. Sportliche Akzente finden sich natürlich auch im Innenraum. Das Kunstleder auf dem Armaturenbrett ist dem dunklen Rennstreckenbelag nachempfunden. Die Instrumente stammen von Jaeger. Die Sportsitze bieten guten Seitenhalt und sind mit weichem Leder bezogen. Optional gibt es auch spezielle Renn-Schalensitze von Sabelt.

Der Sound passt
Für einen Vierzylinder macht der Motor im Abarth Punto Evo ein gehöriges Wetter. Als Fahrer hast Du den größten Spaß, das Auto am Gas hängen zu lassen, runterzuschalten und die Drehzahlen nach oben zu jubeln. Der Österreicher Abarth hat sich ja auch mit seinen speziellen Auspuffsystemen einen Namen gemacht und Fiat steht mit seinen Abarth-Modellen neuerem Datums in nichts nach.

Der Antrieb passt 
Beim Autoquartett kann der Motor im Abarth Punto Evo im Konkurrenzumfeld nicht vorne mitmischen. 250 Nm Drehmoment machen aber deutlich, dass es sich nicht um ein schwachbrüstiges Motörchen handelt. Der 1,4-Liter-Multiair-Motor besitzt die moderne elektrohydraulische Ventilsteuerung und wurde durch die Abarth-Techniker noch einmal leistungsgesteigert, kommt nun auf 163 PS. Zum Einsatz kommt ein größerer Garrett-Turbolader. Vom Start weg weiß der Motor kräftig anzureißen, gibt sich bildlich gesprochen ganz im Sinne des Skorpions, dem Wappentier Abarths. Die Multiair-Technologie bringt bereits eine gewisse Spritersparnis und dank des serienmäßigen Start-Stopp-Systems sind im Stadtverkehr noch einmal zehn Prozent weniger Verbrauch machbar. So kommt der Abarth Punto Evo lauf Werk auf durchschnittlich 6,1 Liter Benzin pro 100 km.

Was den Abarth Punto Evo zum Kurvenräuber macht, wie viel er kostet und warum man bald öfter Frauen im Abarth-Schauraum antreffen könnte, erfahren Sie auf Seite 2.
Das Fahrwerk passt
Was nützt der drehfreudigste Motor, wenn der Untersatz nicht passt. Der Punto Evo hat natürlich ein Sportfahrwerk, die vorderen Federn sind um 20 Prozent steifer. Dazu gibt es eine Fahrdynamikregelung. Durch Bedienen des Sport-Hebels ändert sich die Charakteristik von Motor, Bremsen und Lenkung. Alles wird schneller und direkter. Die Agilität steigt. Die Kurvenhatz wird zum Mordsspaß. Dank der direkten Lenkung bekommt der Fahrer alles mit, was sich unter ihm abspielt. Das Fahrzeug schiebt leicht in die Kurven, krallt sich am Asphalt fest und sprintet im Kurvenausgang wieder brav weiter. Im Sportmodus ist auch das TTC-System aktiviert. Die Torque Transfer Control ist eine elektronische Differenzialsperre an der Vorderachse. Die ESP-Sensorik greift in die Bremsanlage ein und verbessert das Kurvenverhalten deutlich.

Abarth Punto Evo ab 19.980 Euro
Neben den gesamten technischen Änderungen im Vergleich zum Fiat Punto Evo bietet das Modell von Abarth auch sieben Airbags (inkl. Fahrer-Knie-Airbag), Sportsitze, Sportlederlenkrad mit Radio- und Blue&Me-Fernbedienung, Klimaanlage und CD-Radio. Ab 26. Juni ist der neue Abarth Punto Evo auf dem Markt und kostet ab 19.980 Euro.

Fahrspaß an der frischen Luft
Zeitgleich mit dem Punto Evo bringt Abarth ein weiteres Modell auf den Markt, den Abarth 500C. Damit bekommt der geschlossene Abarth 500 ein Schwestermodell, das sich auch an die Schwestern richtet. Etwas weniger salopp ausgedrückt: Abarth will mit dem 500C auch vermehrt Frauen ansprechen. Keine Angst, es wird keinen barbie-rosa Abarth 500C geben. Aber die Italiener stützen sich auf Statistiken, wonach in Europa 60 % aller Cabriokäufer Frauen sind.

Gegenüber dem Abarth 500 hat der 500C noch einmal fünf PS an Leistung zugelegt und kommt auf 140 PS. Das T-Jet-Triebwerk mit 1,4 Liter Hubraum stellt im Sportmodus ein maximales Drehmoment von 206 Nm auf die Beine. In 7,9 Sekunden sprintet der 500C aus dem Stand auf Tempo 100. Fahrdynamisch muss sich der Kleine mit dem Stoff-Faltdach in keinem Fall verstecken. Der hohe Fahrspaß wird noch um die Option Oben-ohne erweitert. Bei höheren Geschwindigkeiten büßt man zwar ein wenige den Genuss des Motorklangs ein, weil die Windgeräusche zunehmen, dafür kann man die Sonne und eine leichte Brise über dem Haupt genießen.

Halbautomatisches Getriebe
Serienmäßig gibt es den Abarth 500C vorerst nur mit dem Getriebe „Abarth Competizione“. Dabei handelt es sich um eine Halbautomatik, die grundsätzlich aus einem traditionellen Schaltgetriebe besteht, wobei das Kupplungspedal wegfällt, da die Gangwechsel elektronisch gesteuert werden. Als Fahrer kann man dennoch eingreifen, über Schaltwippen am Lenkrad. Beim Gangwechsel lässt sich das System zwar einen kleinen Augenblick Zeit. Es läuft aber deutlich flüssiger ab, als bei automatisierten Getrieben von anderen Herstellern. Ab 2011 wird es auch ein manuelles Schaltgetriebe für den Abarth 500C geben.

Rund 2400 Euro Aufpreis für Cabrio
Neben den sportlichen, auch aerodynamischen Zwecken dienenden Designänderungen, wie den Stoßfängern oder dem Dachspoiler gibt es auch erstmals die Option auf eine zweifarbige Karosserielackierung. Sieben Airbags, elektronische Stabilitätskontrolle und Sportfahrwerk sind ebenso serienmäßig wie 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Einparkhilfe, Klimaanlage, CD-Radio mit Blue&Me-Freisprecheinrichtung und das Sport-Lederlenkrad. Mit 21.300 Euro kostet der Abarth 500C rund 2400 Euro mehr als der geschlossene Abarth 500.

Festa delle Emozioni
Eine Gelegenheit die neuen Abarth-Modelle in Natura kennen zu lernen, bietet sich auch heuer wieder bei der Festa delle Emozione. Am 1. und 2. Juli lädt Fiat alle Interessierten auf den Wachauring nach Melk. Dort können neben den Abarth-Modellen auch Fahrzeuge aus der übrigen Fiat-Konzernpalette (Fiat, Lancia, Alfa Romeo und die Nutzfahrzeugsparte Fiat Professional) genauer unter die Lupe genommen werden, darunter natürlich auch die neue Giulietta von Alfa Romeo. Die Teilnahme an der Festa delle Emozioni ist nur nach vorheriger Anmeldung unter www.emozioni.at möglich.

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