Zur Mobilversion wechseln
VW Beetle Dune - (c) Volkswagen
 
  • Bild: VW
  • Senden
  • Drucken

VW Beetle Dune: Sommergefühl auch ohne Strand

Er ist eine Erinnerung an die unvergesslichen Dune Buggys der 1960er-und 1970er-Jahre mit denen man an Kaliforniens Stränden seinen Spaß hatte.

15.06.2016 | 14:18 | autonet

Die Dune Buggs waren umgebaute und aufgemotzte Käfer, mit denen man in Kalifornien an den Stränden seinen Spaß hatte und in weiterer Folge auch kleinere Rennen fuhr. In dieser Zeit ist auch das legendäre Rennen Baja 1000 entstanden, bei dem der Dune eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat.


Mit dem neuen Beetle Dune, soll dieser Lifestyle in die heutige Zeit transportiert werden. Seit der Wiederbelebung des Beetle 1998 ist er das Lifestyle-Fahrzeug in einem sonst konservativen Autokonzern. Mit außergewöhnlichen Ideen, wie einer Blumenvase am Armaturenbrett, versucht man das Lebensgefühl der Hippie-und Flower-Power-Zeit aufleben zu lassen. Im Zuge dieser Retrowelle wurde schon im Jahr 2000 eine Studie des New Beetle Dune vorgestellt.

Gut Ding braucht Weile

Es hat dann noch 14 Jahre gedauert, bis 2014 die zweite Studie des Dune auf Basis des aktuellen Beetle vorgestellt wurde. Mittlerweile im Internetzeitalter angekommen, wird er als Cross-over bezeichnet und ist die straßentaugliche Buggy-Interpretation. Weitere zwei Jahre später läuft er nun vom Band, womit 77 Jahre Automobilgeschichte abgeschlossen werden.

Wie erfolgreich das neue Modell sein wird, bleibt offen. Das Zeug zum Klassiker hat er allemal. Auch wenn auf keinen Fall zu erwarten ist, dass er an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen kann. Was aber auch nicht sein Anspruch ist. VW will mit der Beetle-Reihe junge, hippe Käufer gewinnen und das Image der Marke in diesen Kreisen verbessern.

Harte Fakten

Auch wenn alle in schönen Erinnerungen schwelgen-ob es die eigenen oder die der Eltern sind, sei dahingestellt-,ist der Verkaufserfolg auch von den technischen Daten abhängig. Unter der Motorhaube-und nicht, wie beim Käfer, im Heck-hat man die Wahl zwischen vier verschiedenen Diesel-und Benzinmotoren. Das Leistungsspektrum umfasst 105 und 150 PS aus einem TSI sowie 110 und 150 PS aus einem TDI-Motor. Bis auf den kleinen Selbstzünder, der nur mit Fünfganggetriebe ausgeliefert wird, sind alle Varianten auch mit einem DSG-Getriebe erhältlich. Grundsätzlich sind alle wesentlichen Antriebselemente aus anderen Modellen der Volkswagen-Familie bekannt und bewährt.

Die größten Unterschiede zum Beetle weist der Dune äußerlich auf. Er ist 16 Millimeter höher, 14 Millimeter breiter und hat vor allem zehn Millimeter mehr Bodenfreiheit. Der Offroadlook wird durch die markant in Silbermetallic gehaltene Frontschürze, die verkleideten Seitenschweller und den riesigen Heckspoiler unterstrichen. Alles in allem hat der Dune, obwohl er ein Beetle ist, eine ganz eigene Erscheinung. Verwechslung ausgeschlossen.

Im Inneren versucht VW das Lifestylethema mit dem Einsatz der Wagenfarbe im Cockpit fortzusetzen. Alles in allem ist man hier jedoch auf der bewährt sicheren und konservativen Seite geblieben, was aber kein Nachteil sein muss. Statt auf Extravaganz wird hier auf zeitloses Design gesetzt. Mit einer für VW ungewöhnlich großen Freiheit zur Individualisierung der Ausstattung und optischen Gestaltung wird dem Zeitgeist und den Wünschen dieser besonderen Käufer Rechnung getragen.

Eine Alternative

Für alle Frischluftfanatiker sollte hier die Cabriovariante nicht unerwähnt bleiben. Motorisch und in der Ausstattung gleich, bietet sie ein unvergleichliches Plus, wenn es um das Buggy-Gefühl geht.

mehr Autonews auf wirtschaftsblatt.at

 

Quelle: wirtschaftsblatt.at

  • Senden
  • Drucken