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Giulia für Ordnungshüter: Sportler für Carabinieri!

Unfair! Die italienischen Polizisten dürfen auf Traumautos zurückgreifen, während die 0-8-15-Bürger mit ihren Fiat 500 herumgurken müssen.

19.05.2016 | 09:48 | (autonet)

Schön langsam kann der Fuhrpark der Carabinieri tatsächlich als Motivationsgrund für den Werdegang des Polizisten genannt werden. Zuerst hat sich Lamborghini entschieden, den Freunden und Helfern einen Gallardo zu überreichen. Als Beweggrund ist immer wieder die Tatsache im Gespräch, dass die Stiere ab und an auf öffentlichen Straßen getestet werden müssen und die Ordnungshüter immer wieder ein Auge dabei zudrücken. Weil der Gallardo einem offensichtlich überforderten Polizisten in die Hände gegeben wurde, weilt er leider nicht mehr unter uns. Egal, es gibt Ersatz: Lamborghini LP560-4 sein Name. Soweit wir wissen, ziert der 560-PS-Allradler noch den Fuhrpark und wird hie und da einmal auf der Autostrada eingesetzt. Des Weiteren verfügen die südlichen Freunde über einen Lotus Evora, was auch nicht schlecht ist. Doch die neueste Schenkung kommt von Alfa Romeo und hört auf den Namen „Giulia Carabinieri-Edition“.

Bluttransport und Ähnliches!

Wieder unfair, denn die Carabinieri dürfen die Giulia in der Quattrofoglio Verde Ausstattung fahren, also mit 2,9-Liter-V6-Turbo, aus dem 510 PS galoppieren. Auf dem Papier geht´s damit in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Und nicht nur das, denn dass FCA den Polizisten die zwei Giulias bereits überreicht hat, heißt auch, dass ebendiese in die begehrenswerte Lage kommen, als erstes mit den Sportwägen eine Runde zu drehen, während selbst die Käufer noch warten müssen. Dazu kommt auch noch, dass die Giulia Carabinieri-Edition auch wirklich ansehnlich daherkommt. Glücklicherweise soll sie aber nicht zur Verbrecherjagt auf der Autobahn, sondern als Bluttransport und ähnliche medizinische Notfälle eingesetzt werden. Temposünder haben also Glück gehabt!

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