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Der 4,4 Meter kurze Kompakt-SUV Mitsubishi ASX kommt im Juni. Die Preise dürften sich rund um 30.000 Euro einpendeln.
 
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Mitsubishi ASX: Kleiner ist feiner

Endlich: Ein kleines SUV von Allrad-Pionier Mitsubishi. Wir verraten, was der Kleine kann und wann er kommt.

26.01.2010 | 00:00 | (autonet)

Vor 20 Jahren dominierte der Mitsubishi Pajero das 4x4-Segment nach Belieben – er war lange Jahre das einzige Modell, das Geländegängigkeit mit einer ordentlichen Portion Alltagstauglichkeit und Komfort verbinden konnte. Dann begann das Zeitalter der SUV – das von Mitsubishi nach Strich und Faden verschlafen wurde. Die erste Generation des Outlander kam zu spät, war zum Gähnen und von einem Dieselmotor fehlte jede Spur. Jetzt, in zweiter Generation, ist der Outlander zwar endlich fit, aber der Trend geht eindeutig zu den kleineren, verbrauchsarmen SUV. Und damit sind wir beim ASX.

Kompakt und cool.
Das neue Modell soll diesmal den Trend mitprägen, statt ihm hinterherzulaufen. Mit einer Außenlänge von rund 4,3 Meter entspricht er etwa dem BMW X1, dem neuen Hyundai iX35 oder dem Klassenprimus VW Tiguan. Er bietet fünf Türen und fünf Sitzplätze, dazu sollte sich ein ordentlicher Kofferraum ausgehen. Das Design zeigt die aggressive, sportliche Front, die beim neuen Lancer debütiert hat. Mit knappen Überhängen und einem langen Radstand wirkt der ASX dynamisch, während ihn die erkennbar stattliche Bodenfreiheit geländegängiger wirken lässt als die meisten seiner Mitbewerber.

Neue, saubere Motoren.
Ein weiteres Highlight wohnt unter der Haube: Im ASX feiert eine völlig neue Dieselmotor-Generation Premiere. Das Triebwerk mit 1,8 Liter Hubraum entspricht bereits der strengen Abgasnorm Euro 5 und wird in Österreich mit 116 und 150 PS angeboten werden. Ein „Automatic Stop & Go“ System ist genauso wie das Sechsganggetriebe serienmäßig; Mitsubishi verspricht mit dieser Kombination extrem umweltfreundliche Verbrauchs- und Emissionswerte. Ergänzt wird das Motorenprogramm durch einen Benziner mit 117 PS.

Marktstart und Palette.
Die japanische Spielart des ASX heißt RVR und gelangt bereits im Februar in den Handel. Die Europa-Version feiert ihre Weltpremiere erst am Genfer Salon Anfang März; der Marktstart in Österreich folgt schließlich im Juni. Zu diesem Zeitpunkt wird es ausschließlich Versionen mit Allradantrieb und manuellem Sechsgangetriebe geben. Eine weitere Auffächerung der Modellpalette ist aber in Planung: Erwartet werden ein Automatikgetriebe für die neuen Dieselmotoren und Versionen mit Frontantrieb. Die Preise sind noch nicht fixiert, werden sich aber wohl am Wettbewerb orientieren. Man rechne also mit Preisen zwischen 20.000 und 30.000 Euro.

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