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Lancia Sonder-Editionen

News aus dem Hause Lancia

25.06.2013 | 00:00 | (autonet)

Vollzogen ist die Verheiratung von Lancia mit Chrysler. Fehlen nur noch die eigenen Kinder. Bis es soweit ist, wird die Rollen-Verteilung der jeweiligen Stamm-Modelle abgeschlossen, und man gewöhnt sich derweilen daran, dass auf dem Voyager jetzt das blau-silberne Italo-Logo prangt, dass die Flavia ja eigentlich eine Amerikanerin ist und dass der Thema ganz und gar nicht mehr ein echt italienisches Topic ist. Gleichzeitig vonstatten gegangen ist die Rollen-Umverteilung im Fiat-Konzern. Lancia soll bekanntlich auf eleganter, extravaganter und modischer Linie weiterfahren. Das gilt sowohl für die ursprünglichen US- als auch für die beiden verbliebenen europäischen Modelle: für den city-orientierten Fünftürer Ypsilon und für den C-Klassler Delta, der ja schon mit seinem großen Modellwechsel von 2008 eine Kehrtwende erlebt hat, vom rassigen Sportler zum dynamischen Typen mit Mainstream-Appeal.

Dezidiert im Sinne von Mode & Fashion platziert das im April dieses Jahres neu besetzte Lancia-Brand-Management - in Person von Antonella Bruno (zuständig für die EMEA-Regionen), die erste Frau auf diesem Posten – das urbane Volumensmodell: Der Ypsilon soll anhand zweier Sonder-Editionen verstärkt, auch außerhalb des Mutterlands Italien, vor allem junger und jugendlicher Kundschaft schmackhaft gemacht werden. Dabei soll der Liebling der (jungen) Frauen - in Italien 75 Prozent weiblicher Käufer-Anteil- nun verstärkt auch (junge) Männer anziehen. Für die Ladies ist die Sonder-Edition "Elefantino“ gedacht und für die Gentlemen die Spezial-Version „Momodesign“.

Vorgestellt wurden die beiden City-Fashionista-Versionen ja bereits im Rahmen des Genfer Autosalons im Frühjahr, gemeinsam mit Sonder-Variationen des Delta. Einen großen Publikums-Auftritt inszenierte Lancia jetzt, zu Sommerbeginn in Sizilien, vor der effektvollen Kulisse Taorminas mit dem aktiv rauchenden Ätna als Hintergrund - im Rahmen des örtlichen Film-Festivals, bei dem Lancia als Sponsor vertreten ist.

Eine große Lust an Inszenierung und effektvollem Auftritt steckt hinter beiden Design-Konzepten. Beim „Elefantino“ bedeutet das starke Farb-Akzente - entweder in kräftigem Fuchsia oder himmlischem Blau - im Interieur an Ziernähten, am Exterieur an Felgen und Außenspiegeln.

Der "Elefantino":


Das „Momodesign“ dagegen umfasst unter anderem Zweifarb-Lackierung (glänzend und matt), Sportsitze, diverse Momo-Logos, 15-Zoll-Alus und verchromte Doppelrohr-Auspuffblenden. In beiden Sonder-Editionen gehören Leder-Lenkrad und –Schaltknauf, Klimaanlage und CD-/MP3-Radio zur Serien-Mitgift. (Motor-)Leistung ist dabei weniger das Sonder-Thema. Es bleibt – in Österreich – vorerst bei drei Aggregate-Optionen, bei den beiden Benzinern 0,9-l-Zweizylinder (85 PS) und dem 1,2-l-Vierzylinder (69 PS) sowie dem Diesel, dem 1,3-l-Commonrail-Turbo (95 PS).

Ypsilon im Momo-Design:

Preislich ist der „Elefantino“ an der Ypsilon-Einstiegsversion orientiert, an der Ausstattungsvariante „Silver“. Er kostet ab 11.990 Euro laut Liste, mit Eintausch-Bonus (von einer Fremdmarke) sind es dann 10.990 Euro. Der „Momodesign“-Tarif liegt auf Höhe der Mitgift-Version „Gold“ bei einem Preis von 12.990 Euro (gleiches Bonus-Programm). Die ersten Klein-Elefanten stehen bereits in den Schauräumen, die Sport-Typen folgen Ende Juli/Anfang August nach. Auf dem Weg zu den Händlern ist derzeit auch der neue Sonder-Delta „S Momodesign“, der ab 20.990 Euro zu haben ist. Beim 1,4-Liter-Benziner mit 120 PS kann man von diesem Preis bis zu 2.000 Euro abziehen.

Der Lancia Delta "S Momodesign": 

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