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Camaro Troubleshooter: Wenns heiß wird!

Wenn Rüffer am Camaro Hand anlegt, wird der Straßen-Muskel zum Wüstenrenner. Das US-Car wird speziell für den Einsatz in der Wüste gefertigt und leistet 750 PS.

12.10.2015 | 12:17 | (autonet)

Morgens halb Zehn in der Sahara. Die Sonne brennt, der Sand ist heiß und bis zur nächsten Kneipe sind es stolze 100 Kilometer. Was tun, wenn der Durst immer größer wird, der Hunger nach einer Leberkässemmel nicht mehr auszuhalten ist? Richtig, man startet den 6,8-Liter großen V8 des Chevrolet Camaro Troubleshooter, der von Tuner Rüffer in Melle erzeugt wird. Der auf US-Cars spezialisierte Tuner nennt das Objekt der Begierde für Wüstenfreunde „Troubleshooter R750 6.8“. Dem Namen sind Bezeichnung, Stärke und Hubraum zu entnehmen. 750 Pferdchen und maximal 670 Newtonmeter produziert der Saugmotor, welcher durch den Umbau zum Dünenbezwinger einige Kilos mehr zu bewegen hat.

Ausstattung

Dieser beinhaltet eine satte Höherlegung, ein voll einstellbares Fahrwerk mit langen Federwegen sowie eine profitable Aufwertung der Patschen. Die Hochleistungs-Wüstenreifen sorgen für den nötigen Grip auf der Hinterachse, sofern diese Bezeichnung auf Wüstensand zutrifft. Und weil es auch in der Wüste einmal zappenduster wird, leuchten vier Scheinwerfer den Weg „Zum besoffenen Kamel“. Acht faustdicke Auspuffrohre ragen gen Himmel und verursachen wohl Hörschäden zweiter Klasse. Doch dies sollte in Anbetracht der Tatsache, dass die Wüste relativ gering besiedelt ist, keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten. Sollten die Kunden weitere Individualisierungen wünschen, kein Problem. Rüffer baut nämlich alle Fahrzeuge per Hand.

 

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