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Bentley Continental GT Speed: Idris Elba bricht den Rekord

Sir Malcolm Campbell stellte am 4. Februar 1924 einen Landgeschwindigkeitsrekord auf. In seinem V12 Sunbeam mit 350 PS gelang es ihm auf dem sandigen Untergrund sage und schreibe 235,22 km/h zu fahren. Doch nun hat es jemand geschafft, seine Rekorde zu brechen und zwar niemand geringerer als Idris Elba.

30.07.2015 | 15:51 | (autonet)

Der Ufer-Streifen in Wales, Pendine Sands genannt, war vor 91 Jahren Austragungsort eines spektakulären Projekts. Der aus England stammende Rennfahrer, Malcolm Campbell, stellte dort am 4. Februar 1924 seinen ersten Geschwindigkeitsrekord auf und brachte das Publikum zum Staunen. 235,22 Stundenkilometer waren für damalige Verhältnisse eine Spitzengeschwindigkeit. Doch anscheinend reichte ihm dieser Rekord nicht und er versuchte es drei Jahre später erneut. Auf der „Flying Mile“ sollte 1927 eine Geschwindigkeit gefahren werden, die 88 Jahre ungebrochen blieb. Die rund 1,6 Kilometer lange Sandpiste forderte Mensch und Maschine, doch trotz dieser Widrigkeiten schaffte es Campbell seinen früheren Rekord zu überbieten. Diesmal mit einem eigens konstruierten Napier-Campbell Blue Bird. 280,39 km/h gingen in die Geschichte ein, Campbell wurde weltweit berühmt, zum Sir ernannt und blieb 88 Jahre ungeschlagen. Bis vor Kurzem, denn der bekennende Auto-Freak und Mime, Idris Elba, versuchte sich am Unterfangen, diese Geschwindigkeit zu überbieten.

Idris Elba: No Limits

Bekannt durch die Serien „Luther“ und „The Wire“ und unzähligen Filmen, wird der englische Schauspieler und Fahrzeugliebhaber sogar als nächster James-Bond-Mime gehandelt. Fix ist nix, aber wenn die Sony-Pictures-Chefin Idris Elba gerne in der Rolle des Martini trinkenden Casanovas sehen möchte, steigt die Wahrscheinlichkeit, ihn im übernächsten Kassenschlager zu bewundern, immens. Zurück zum Thema. Für die Produktion „Idris Elba: No Limits“, die der Discovery Channel finanziert, versuchte sich der Engländer am Weltrekord. Mit dem Continental GT Speed erreichte er auf der Strecke rund 300 km/h. Allerdings ist auf der Flying Mile die Durchschnittsgeschwindigkeit entscheidend und diese lag mit 290,26 km/h nur rund 10 Stundenkilometer höher als Campbells. Dieser schaffte übrigens eine Höchstgeschwindigkeit von 314 km/h. Dennoch, Elba schlug seinen Rekord, machte eine gute Figur, leerte eine Champagner-Flasche und alle sind glücklich.

 

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