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Pinzgauer in der Dorotheum-Auktion
 
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Pinzgauer werden versteigert

Wer so ein Fahrzeug in der Garage hat, wird sich auf verregnete Wochenenden freuen: Pinzgauer finden immer ihr Ziel. Das Bundesheer hat aufgeräumt, jetzt kommen 30 dieser Geländewagen unter den Hammer.

04.09.2017 | 08:39 | autonet

Wer beim Bundesheer war, der kennt die Pinzgauer gut. Aus jedem Gatsch und über jeden steilen Berg können sich die 90 PS-starken Geländewagen ziehen. Mehr als 250 Fahrzeuge, darunter über 30 ehemalige Bundesheer-Kfz, werden am Mittwoch in Vösendorf bei Wien versteigert. Unter den Hammer kommen bei der Dorotheum-Auktion 22 Lkw Steyr 12M18, sieben Pinzgauer (Erstzulassung im Zeitraum 1975 bis 1980), drei Puch G und zwei Mercedes Sprinter Allrad-Busse - alle in typischer Tarnfarbenlackierung.

Der 1971 in Graz von Steyr-Daimler-Puch entwickelte Pinzgauer ist bei vielen militärischen Organisationen im Einsatz: sowohl beim österreichischen Bundesheer als auch bei den Streitkräften des Vereinigten Königreichs, der Schweiz, Saudi-Arabiens, Jordaniens und vieler anderer. Mittlerweile wird er nicht mehr in Österreich produziert.

Pinzgauer in Auktion

Der Rufpreis lasst einem das Herz hüpfen:  für zweiachsige, fahrbereite Pinzgauer (83.000 Kilometer) liegt das Rufgebot bei 1.600 Euro, für Drei-Achser bei 2.600 und 3.000 Euro. Für Lkw Steyr 12M18 kann ab 1.500 bis 2.000 Euro mitgeboten werden. Die Kfz können im Dorotheum Fahrzeug und Technik-Zentrum Wien-Vösendorf besichtigt werden, wo am Mittwoch um 10.00 Uhr auch die Auktion stattfindet.

 

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