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E-Bike: Bosch und Haibike im Test

Im Praxistext - das Alleskönner-E-Bike "Xduro Trekking RX", das für Touren auf der Straße und Abstecher ins Gelände geeignet ist.

09.08.2016 | 12:32 | autonet

WIEN. Wer den Namen Bosch hört, denk an vieles-Autoteile, Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeug. Die wenigsten aber denken wohl an Fahrräder. Dabei ist der deutsche Paradekonzern, übrigens ein Pionier in Sachen Lithium-Ionen-Technik bei akkubetriebenen Elektrowerkzeugen, auch bei E-Bike-Antriebssystemen ein führender Anbieter.

Pedelec (Pedal Electric Cycle) heißt die Technologie, die das Wachstumssegment auf dem Fahrradmarkt ist. Der Fahrer wird vom Elektroantrieb nur dann unterstützt, wenn er in die Pedale tritt. Für Pedelecs liefert Bosch seit 2009 Antriebssysteme inklusive Akku und Steuerung für viele Fahrradhersteller. Das Wirtschafts-Blatt wollte wissen, was an dem Boom (2015 wurde der Absatz von E-Bikes in Österreich um mehr als 50 Prozent gesteigert) dran ist, und hat ein Rad der Marke Haibike (gehört zur bayerischen Traditionsfirma Winora) mit einem Herz von Bosch getestet.

Alleskönner mit Bosch-Herzstück

Konkret handelt es sich um das Modell Xduro Trekking RX, ein hochwertiges Trekking-E-Bike mit ausgewogener Ausstattung. Ein echter Alleskönner, geeignet für Touren auf der Straße ebenso wie für Abstecher ins Gelände. Und auch für den Alltag in der Stadt. Zur Ausstattung gehören eine hochwertige Kettenschaltung, Scheibenbremsen und ein praktischer Gepäckträger.

Viel mehr interessiert aber das besagte Herzstück, ein kraftvoller Bosch-Performance-CX-Mittelmotor (36 Volt, 250 Watt),ausgestattet mit dem neuen Bosch-Powerpack-Akku mit sagenhaften 500 Wh. Dieses System ist in seiner Leistungsstärke wirklich beeindruckend. Es punktet mit einem Drehmoment von bis zu 75 Nm. Im Turbomodus soll der neue Bosch-Antrieb ganze 300 Prozent Unterstützung bieten. Steiles Bergauffahren wird damit zum reinsten Vergnügen. Dasselbe gilt für die einfache Bedienung des Multifunktionsdisplays. Der Akku hält überraschend lang, sodass das gute Stück für den urbanen Mobilitätseinsatz eine echte Alternative ist. Günstiger (zumindest in der Erhaltung), umweltschonender und im Zweifelsfall noch wendiger als jedes Moped. Jedenfalls gesünder. Und man kommt dennoch nicht verschwitzt ins Büro. Der Haken? Der Preis ist mit um die 3000 € ebenfalls sportlich. Vor allem aber ist die Freiheit trotz guter Akkuleistung eingeschränkt. Denn lange unbeaufsichtigt sollte man dieses Bike in der Stadt nicht lassen...

Quelle + mehr Motornews: wirtschaftsblatt.at

 

 

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